Definition von RDF
RDF (Refuse Derive Fuel) hat in der Branche der erneuerbaren Energien eine immer wichtigere Rolle übernommen. Dabei handelt es sich überwiegend um Brennstoffe, die aus ungefährlichen Abfällen zur energetischen Verwertung durch Co-Processing hergestellt werden und als Ergänzung zu fossilen Brennstoffen dienen. Die Zementindustrie arbeitet an der Nutzung von RDF-Brennstoffen aus Abfällen zur Energierückgewinnung und um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, die auf lange Sicht schädlicher für die Umwelt und die Ozonschicht sind, so weit wie möglich zu vermeiden. RDF ist die effizienteste, wirtschaftlichste und nachhaltigste Lösung zur Nutzung der in Abfällen enthaltenen Energie und Rohstoffe, die ordnungsgemäß behandelt und als Brennstoff für die Produktion in der Zementindustrie verwendet werden können.
Probleme beim Einsatz von RDF in Zementwerken
Der Transport des RDF in Zementwerken erfolgt pneumatisch über Rohrleitungen. Je nach Materialbeschaffenheit des RDF, wird insbesondere im Bereich von Rohrbögen ein hoher Materialverschleiß des Rohrleitungssystems verursacht. Um diesem vorzubeugen, wurden die Innenwände der Rohrleitungen in der Vergangenheit vorzugsweise mit Basalt oder Schmelzkorund ausgekleidet. Verglichen zu Stahl oder Edelstahlrohren konnte hierdurch bereits eine signifikante Erhöhung der Standzeit erreicht werden.
Problemlösung durch Einsatz von hochwertiger Industriekeramik
Verglichen zu Basalt und Schmelzkorund konnte durch Einsatz von hochwertiger Aluminiumoxid Keramik die Standzeit der Rohrleitungssysteme nochmals erheblich erhöht werden. Aufgrund der wesentlich glatteren Oberfläche dieser Keramik, als auch der wesentlich besseren tribologischen Eigenschaften dieser Aluminiumoxid Keramik im Vergleich zu Stahl, Edelstahl, Basalt oder Schmelzkorund, konnten auch die Wartungsintervalle erheblich verlängert werden, da Verstopfungen im Rohrleitungssystem vorgebeugt werden konnte.